Straßenrennen — Faszination Adrenalin

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Straßenrennen gibt es bereits seit 100 Jahren. Der bekannteste Vertreter ist Erwin George Baker, auch Cannonball Baker genannt, der in elf Tagen von amerikanischen Westküste an die Ostküste düste. Jedoch richtig zum Trend wurden illegale Rennen in den 70er-Jahren.

Wer bremst, verliert

Das ist das Motto von illegalen Straßenrennen. Die Rivalen stacheln sich gegenseitig an und lassen den Motor aufheulen. Rote Ampeln werden überfahren, Kurven werden geschnippelt und Bremsen? Nein, danke. Manchmal sind es sogar Zufallsbekanntschaften an der Ampel, die sich gegenseitig befeuern. US-Filme wie The Fast and the Furious heizen meist die „jungen Wilden“ noch extra an. Auch wenn es gefährlich ist, sind illegale Rennen leider seit Jahren in Mode. Auch wenn sich mancher unter Mode aktuell Bekleidung wie etwa coole Streetwear etwa von Aim’n vorstellt. Denn mit schicker Mode sind Rennfahrer ebenfalls sportlich unterwegs.

Illegale Straßenrennen

Meist sind es junge Männer, die sich irgendwo auf einem Parkplatz oder an einer Tankstelle treffen, um auf großen Zampano zu machen. Auch in Deutschland sorgen Illegale Straßenrennen häufig für Schlagzeilen. Bei diesen sogenannten Wettfahrten gefährden sich die Teilnehmer nicht nur selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer und Fußgänger. Häufig sind schwere Unfälle mit Toten und Verletzten zu beklagen.

Jedoch lassen sich Adrenalin-Junkies trotz hoher Strafen nicht von ihren Vorhaben abhalten. Das Verkehrsrecht wurde dahingehend verschärft, dass für Teilnehmer und Organisatoren von illegalen Rennen, auch wenn sie noch keine acht Punkte im Bußgeldkatalog haben, eine MPU — die medizinisch-psychologische Untersuchung — angeordnet werden kann. Vielleicht kann das ja die illegalen Rennen eindämmen.

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