Illegale Straßenrennen werden nun härter bestraft

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Bisher war das deutsche Strafrecht noch relativ milde im Umgang mit den Rasern und Hobbyrennfahrern, die meist nachts ihre illegalen Rennen austragen. Es gab maximal zwei Jahre Haft oder eine Geldstrafe. Mit mehr brauchten sie nicht zu rechnen. Hier sei erwähnt, dass der Gesetzgeber zu Beginn nicht mit so einem Fehlverhalten seiner Bürger gerechnet hatte. Im Laufe der letzten Jahre kam es aber zu dem ein oder anderen Todesfall von unschuldigen Passanten. Dies hat den Fokus auf diesen Straftatbestand nochmals erhöht. Ein Fall sorgte in Köln für traurige bundesweite Berühmtheit. Im Jahre 2016 wurde der Sohn des damaligen Kölner Oberbürgermeisters Fritz Schramma durch einen Raser getötet. Dies führte zu einer sofortigen Verschärfung der Kontrollen in der gesamten Region.

Es wurde von nun an überall kontrolliert und gemessen

Auf die Autofahrer der Region kam in der Folgezeit eine deutlich erhöhte Taktfolge von Verkehrskontrollen zu. Die Stadt wollte es sich nicht länger gefallen lassen, dass nachts die Raser die Straßen unsicher machten. Der Staat wollte ein deutliches Zeichen setzen, denn die Bürger waren ebenfalls sehr verunsichert. Landesweit stürzten sich die Medien auf den Vorfall und beleuchteten das Thema intensiv.

Intensiv waren auch die Messungen der Polizei, hier ist die Technik in der Tat schon sehr weit fortgeschritten. Die Messgeräte zur Geschwindigkeit- und Abstandsmessung sind mittlerweile kompakt gebaut und günstig zu kaufen. Dies sorgt für eine gute Ausstattung der örtlichen Polizei. Generell ist es erstaunlich, wie genau und präzise diese kleinen Apparate arbeiten. Es ist ähnlich wie bei den Messungen zum Radongehalt, auch hier werden die Geräte immer besser und genauer, die Webseite http://radonmessung.de/ liefert einen tollen Überblick.

Woher kommt die Lust auf das Rasen?

Hier stoßen die Psychologen auf unterschiedliche Motivationen. Dies kann zum einen der Gruppenzwang, zum anderen Geltungssucht bis hin zu Frust und Todessehnsucht sein. Hier unterscheidet sich jeder Fall von dem anderen. Darum sind bei jedem Prozess erfahrene Psychologen und Gutachter zugegen, die versuchen dem Gericht zu erklären, wie es zu der Tat kommen konnte. Private psychologische Probleme führen aber nicht zwangsläufig zu einer Milderung der Strafen. Sie dienen der Erklärung und sollen dabei helfen künftig besser mit Präventionsmaßnahmen solche Fälle zu verhindern. Dies nützt dem Einzelnen in dem Moment zwar wenig, kann aber dafür sorgen das die Straßen in Zukunft sicherer sind.

Gibt es auch legale Strassenrennen?

Um diese Frage kurz zu beantworten: Nein. Die einzige Ausnahme bilden hier die Formel 1, Formel E oder die DTM. Diese Rennserien veranstalten weltweit Rennen innerhalb von Städten. Die Organisatoren sind aber in der Lage auch solche Rennen sicher zu gestalten, auch wenn hier immer ein Restrisiko bleiben wird, so ist dies doch deutlich geringer, als bei den illegalen Nachtrennen. Bei den Zuschauern sind solche Stadtrennen äußerst beliebt, es hat scheinbar einen gewissen Reiz diese hochmotorisierten Gefährte mit atemberaubender Geschwindigkeit durch die Straßenschluchten der modernen Metropolen rasen zu sehen. Besonders der Grandprix von Monaco gehört wohl zu dem berühmtesten Straßenrennen der Welt.