„6 Days in May“ – Die Dokumentation zum Gumball 3000 Rennen

Racing

Nicht nur in Fan- und Szenekreisen hat der Film 6 Days in May absoluten Kultstatus. Der Film entstand während des Gumball 3000 Rennens im Jahre 2004 und ist eine Mischung aus Dokumentarfilm und Werbevideo für den Gumball. Der Film erschien 2005 und ist 69 Minuten lang und war in dem Jahr in den Kinos mehreren europäischen Ländern zu sehen.

Worum geht es in 6 Days in May
Der Film wurde im Jahre 2004 während des Gumball 3000 gedreht. Die Strecke dieses Gumballs führte die Teilnehmer von Paris aus über Madrid, Marbella, Marokko, Barcelona nach Cannes als Zielpunkt. Der Film begleitet die Teilnehmer auf der kompletten Reise und versucht dabei das Bild, das die Teilnehmer von sich dabei vermitteln wollen, darzustellen. Es ist eine Aneinanderreihung von Bildern teurer Autos, schöner Frauen und wird immer wieder von kurzen Interview Passagen und Originaltönen der Teilnehmer während der Wettfahrt untermauert. Einige spektakuläre Aufnahmen von Fahrsituationen während dieser Gumball 300 Tour verleihen dem Film dazu etwas Aktion. Einige damals prominente Teilnehmer und Ralley-Begleiter gaben in dem Film selbstgefällige Statements ab, die damals als cool galten, heute jedoch nur noch unfreiwillig komisch wirken.

Ist der Film empfehlenswert
Wer sich näher für den Gumball 3000 interessiert, hat den Film wahrscheinlich ohnehin schon gesehen. Zur Unterhaltung ist der Film nicht wirklich geeignet, da viele Filmszenen ziemlich zusammenhanglos aneinandergereiht werden. Außerdem sind die im Film vertretenen prominenten Teilnehmer heute kaum noch jemandem ein Begriff. So hat bei diesem Gumball 300 z.B. Supermodel Jodie Kidd ihren Ehemann kennengelernt und Schauspieler Adrien Brody entkam einem Strafzettel wegen Geschwindigkeitsübertretung, weil der Polizist ihn aus dem Film ‚The Pianist‘ kannte und ihn deshalb weiterfahren ließ.